Brauchen Sie eine präzise Öffnung in Beton oder Mauerwerk, fürchten aber Staub, Lärm und Risse? Wir bohren kreisrunde Kernlöcher von 10 bis 1.000 mm Durchmesser in Beton, Stahlbeton, Mauerwerk und Naturstein.
Unsere Diamant-Kernlochbohrung arbeitet rein rotierend mit Wasserkühlung, ohne Schlagwerk. Das Ergebnis: kein Staub, keine Erschütterungen, glatte Innenwände für den sofortigen Einbau von Leitungen, Rohren oder Kabelkanälen.
Statt Ihre Wand mit dem Presslufthammer aufzubrechen, schneiden wir das Loch mit Diamanten – sauber, leise und millimetergenau. Sprechen Sie uns an, wenn Sie eine Kernbohrung in Düsseldorf benötigen.
Das unterscheidet unsere Arbeit von Stemmarbeiten, Presslufthammer oder herkömmlichen Bohrern
Unsere Bohrkronen sind mit segmentiertem Diamantbesatz ausgestattet, der selbst bewehrten Beton sauber durchtrennt. Die Segmentierung erleichtert die Späneabfuhr bei tiefen Bohrungen, während durchgehender Besatz bei empfindlichen Oberflächen wie Fliesen Ausbrüche verhindert.
Kontinuierliche Wasserzufuhr bindet Bohrmehl vollständig, kühlt die Bohrkrone und verlängert deren Standzeit. Moderne Wassermanagementsysteme fangen den Bohrschlamm auf, filtern ihn und führen das Wasser zurück.
Ohne Schlagwerk bleiben angrenzende Bausubstanz, Möbel und empfindliche Einrichtung unbeschädigt. Die Vibrationsfrequenzen liegen unter der Schadensgrenze für benachbarte Bauteile.
Der Bohrvorgang erzeugt exakte Kanten und glatte Profile an der Bohrlochwand. Rohrleitungen, Dunstabzugshauben und Kaminanschlüsse passen direkt, ohne Nachschneiden.
Vom 10-mm-Kernloch für Elektroleitungen bis zum 1.000-mm-Kernlochdurchmesser für große Rohrsysteme decken unsere Kernbohrmaschinen den gesamten Bereich ab. Handbohrmaschinen setzen wir bis circa 30 mm ein; ab 150 mm kommen schwere Ständergeräte mit entsprechendem Drehmoment zum Einsatz.
Mit modernen Maschinen ist eine Kernlochbohrung rund zwanzig Mal schneller fertig als ein Durchbruch mit dem Presslufthammer – bei deutlich geringerer Lärmbelastung für Bewohner und Nachbarn.
Wir kommen zu Ihnen vor Ort und analysieren die genaue Bohrposition. Dabei prüfen wir Materialstärke, Bewehrung und Zugänglichkeit. Bei tragenden Wänden und großen Durchmessern klären wir, ob eine statische Untersuchung erforderlich ist. Auf Basis von Durchmesser, Bohrtiefe und Material erstellen wir eine verbindliche Kostenkalkulation – keine Schätzungen, sondern Festpreise mit konkreten Daten.
Unser Handwerker baut die Diamant-Bohranlage mit Halterung und Wasserabsaugung auf. Das Kernbohrgerät wird fixiert und exakt ausgerichtet. Der Vortrieb erfolgt mit kontinuierlicher Wasserkühlung, die gleichzeitig als Schmiermittel wirkt und den Staub bindet. Bei Stahlbeton setzen wir Bohrkronen mit spezieller Diamantsegmentbindung ein, die Drehzahl passen wir dem Material und dem Nenndurchmesser an.
Nach der Bohrung entfernen wir den Bohrkern, reinigen die Arbeitsstelle und hinterlassen sie besenrein. Der Bohrkern kann auf Wunsch für Materialprüfungen oder geologische Untersuchungen aufbewahrt werden. Die vollständige Reinigung ist bei uns im Preis enthalten.
Nicht jede Bohrung verläuft senkrecht durch eine frei zugängliche Wand. Für anspruchsvolle Bohraufgaben beherrschen wir Verfahren, die über die Standard-Kernbohrung hinausgehen.
Bei tragenden Wänden und Decken koordinieren wir auf Wunsch die Abstimmung mit Ihrem Statiker oder Architekten – denn das Durchbohren von Bewehrungsstahl kann strukturelle Auswirkungen haben. So ist Ihre Kernlochbohrung von der Planung bis zur Übergabe abgesichert.
Bohrwinkel ungleich 90° – etwa für Abwasserleitungen mit Gefälle oder Durchführungen, die versetzt durch das Bauteil laufen müssen.
Bohrungen an Decken oder hohen Wandbereichen mit gesicherter Wasserführung – ohne dass Bohrschlamm in den Raum gelangt.
Vorbohrungen vor Großdurchmessern für exakte Positionierung – oder als Sondierung, wenn der Untergrund geprüft werden soll.
Für Öffnungen jenseits von 1.000 mm ordnen wir Kernbohrungen in Reihe an oder setzen Seilsägen ein – auch runde Großöffnungen sind möglich.
Vom handgeführten Hohlbohrer bis zum Ständer-Kernbohrgerät – die Wahl des Bohrwerkzeugs entscheidet über Präzision und Prozesssicherheit
Jede Kernlochbohrung basiert auf einem rotierenden Hohlkörper: Der Hohlkernbohrer schneidet nur den Rand des Bohrlochs, in der Mitte bleibt ein zylindrischer Kern stehen. Das spart Energie, reduziert den Verschleiß und macht große Durchmesser überhaupt erst möglich.
Für Kernlöcher bis etwa 30 mm reicht eine kräftige Handbohrmaschine mit Bohrkrone. Wichtig sind eine ruhige Führung und gleichmäßiger Druck ohne Schlagfunktion – so bleiben die Bohrränder sauber und das Werkzeug verkantet nicht.
Ab etwa 150 mm Durchmesser arbeiten wir mit einem fest verankerten Kernlochbohrgerät. Der Bohrständer wird an Wand, Decke oder Boden fixiert und sorgt für konstanten Anpressdruck – die Grundlage für Prozesssicherheit auch bei Stahlbeton.
Ein Beispiel aus der Praxis: Für neue Kabelkanäle über mehrere Stockwerke bohren wir exakt übereinanderliegende Deckendurchbrüche – auch dort, wo wenig Platz für Maschinen ist. Dank kompakter Bohrständer arbeiten wir selbst in engen Technikräumen oder Schächten.
Der Begriff Kernlochbohrung hat übrigens zwei Bedeutungen: Im Bauwesen bezeichnet er die Diamantbohrung durch Wände und Decken – in der Metallbearbeitung das Vorbohren vor dem Gewindeschneiden. Wer ein Innengewinde schneiden will, bohrt zuerst ein Kernloch: Es nimmt den Gewindebohrer auf und lässt genau so viel Material stehen, wie die Gewindegänge benötigen.
Die Faustformel: Kernlochdurchmesser = Nennmaß minus Steigung. Für ein M8-Regelgewinde mit 1,25 mm Steigung ergibt das 6,75 mm – in der Praxis wird ein 6,8-mm-Bohrer verwendet. Ist das Kernloch zu klein, klemmt und bricht der Gewindebohrer; ist es zu groß, tragen die Gewindegänge nicht und die Schraubverbindung verliert an Festigkeit.
Für Bohrungen in Beton und Mauerwerk spielt das Gewindeschneiden dagegen keine Rolle – hier zählen Durchmesser, Bohrtiefe und Material. Genau dafür sind wir Ihr Partner in Düsseldorf und Umgebung.
| Gewinde | Steigung | Kernlochbohrer |
|---|---|---|
| M3 | 0,5 mm | 2,5 mm |
| M4 | 0,7 mm | 3,3 mm |
| M5 | 0,8 mm | 4,2 mm |
| M6 | 1,0 mm | 5,0 mm |
| M8 | 1,25 mm | 6,8 mm |
| M10 | 1,5 mm | 8,5 mm |
| M12 | 1,75 mm | 10,2 mm |
| M16 | 2,0 mm | 14,0 mm |
| M20 | 2,5 mm | 17,5 mm |
Kernlochmaße für metrische ISO-Regelgewinde – eine kompakte Sammlung der wichtigsten Punkte. Bei Feingewinde ändert sich die Steigung und damit das Kernloch.
Wenn Sie eine saubere, erschütterungsfreie Öffnung in Beton, Mauerwerk oder Gestein benötigen, sind wir der richtige Ansprechpartner
Dunstabzugshaube, Kaminanschluss, Klimaanlage, Ab- und Zuluftbohrung. Typische Maße: 100 bis 200 mm Durchmesser durch Außenwand oder Mauerwerk. Wir bohren auch für private Haushalte sauber und termingerecht.
Sanitär, Elektro, Heizung: Durchführungen für Rohrleitungen und Leitungen in Bestandsbauten, wo Stemmarbeiten die Bausubstanz gefährden würden. Vom kleinen Kernloch für Elektrokabel bis zum Großdurchmesser für Heizungsrohre.
Lüftungsanlagen, Maschinenanbindungen, Elektro-Bodentanks und Schächte mit Durchmessern ab 200 mm. Bohrungen auch durch Stahlbeton mit hohem Bewehrungsanteil.
Hausanschlüsse, Kanaldurchbrüche und Reihenbohrungen in Beton und Stahlbetonstrukturen. Auch Architekten vertrauen auf unsere Kapazität für Sonderlösungen wie Zirkelseilsägen bei sehr großen Öffnungen.
Eine 150-mm-Kernlochbohrung durch 24 cm Ziegelmauerwerk dauert etwa 15 bis 20 Minuten inklusive Auf- und Abbau des Geräts. Bei Stahlbeton verlängert sich die Zeit auf 30 bis 45 Minuten, weil die Bohrkrone durch Bewehrungsstahl schneiden muss und die Drehzahl reduziert wird.
Unsere Diamant-Kernbohrung arbeitet rein rotierend ohne Schlagwerk. Die auftretenden Vibrationsfrequenzen liegen unter der Schadensgrenze für angrenzende Bauteile. Empfindliche Fliesen, Glas oder Putz in Nachbarräumen bleiben unbeschädigt. Im Vergleich zu Stemmarbeiten ist die Belastung für Gebäude und Bewohner minimal.
Die Kosten einer Kernbohrung in Stahlbeton richten sich vor allem nach Durchmesser und Bohrtiefe. Kleinere Bohrungen im Bereich von 80 bis 120 mm bei etwa 30 cm Tiefe liegen im unteren Preissegment, größere Durchmesser von 200 bis 300 mm entsprechend deutlich darüber. Trifft die Bohrkrone auf Bewehrungsstahl, können zusätzliche Zuschläge für den erhöhten Bohrkronenverschleiß hinzukommen.
Bei der Nassbohrung kühlt Wasser die Bohrkrone, bindet Staub und verlängert die Standzeit. Dieses Verfahren ist Standard bei Stahlbeton und großen Durchmessern. Die Trockenbohrung kommt zum Einsatz, wenn Wasser nicht verwendet werden kann, etwa bei feuchtigkeitsempfindlichen Bereichen. Sie erfordert eine Absaugung und verursacht höheren Verschleiß an den Bohrkronen.
Kleine Kernlöcher bis 30 mm Durchmesser lassen sich mit einem Hohlbohrer oder Kernlochbohrer in einer Handbohrmaschine erstellen. Ab 50 mm Durchmesser empfehlen wir ein professionelles Kernbohrgerät mit Ständer und Wasseranschluss. Ohne korrekte Fixierung besteht die Gefahr, dass das Bohrwerkzeug verklemmt oder das Bohrloch unrund wird.
Ja. Bei tragenden Wänden und Decken ist eine statische Prüfung durch einen Statiker erforderlich, bevor gebohrt wird. Das Durchtrennen von Bewehrungsstahl kann die Tragfähigkeit beeinträchtigen. Wir beraten Sie vorab und koordinieren bei Bedarf die Abstimmung mit Ihrem Statiker oder Architekten.
Staubfrei, erschütterungsfrei, verbindlicher Festpreis – von 10 bis 1.000 mm Durchmesser.
Wir beraten Sie kostenlos und erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot.